Thema Not-Vorsorge

Mitglied Nordland_65 meldet zum Thema Not-Vorsorge:

Hallo Wiggerl

Ich will jetzt nicht den „Klugsch…“ raushängen lassen, und ich habe auch nicht das Wissen

von Bear Grills oder den anderen Survivel Experten auf DMAX, doch hier mein Vorschlag

zur Ergänzung. Im Großen und Ganzen ist Deine Liste für den Rucksack absolut in Ordnung,

doch hier ein paar Tips. Vielleicht kannst Du das wenn es dir gefällt „einbauen“.

Allerdings ist das ein Thema ohne Ende. Der Eine macht es so der Andere wieder ganz anders.

Bleibt man zu Hause und wartet ab, oder geht man in den Wald?

Ich war in den letzten Jahren auf vielen Seiten als Leser unterwegs und musste feststellen,

daß dieses Thema „Rucksack“ / „Flucht oder nicht Flucht“ kontroverser diskutiert wurde als

die Themen die uns eigentlich dahin führen erst einen Rucksack packen zu müssen.

1. Ich finde es immer wieder lustig wenn es um die Bewaffnung geht.

    Schlagstock und Pfefferspray werden kaum einen Moslem mit Kalaschnikow beeindrucken…

    Aber das ist auf 99% aller Seiten mit diesem Thema das Gleiche.

    Zugegeben, Schußwaffen legal zu bekommen ist nicht so einfach. Doch die Möglichkeit besteht.

    Wenn man in einen Schützenverein eintritt, muß man innerhalb von 12 Monaten 18 Übungen

    schießen und eine Waffensachkundeprüfung ablegen. Anschließend kann man je nach Bedarf

    gemäß der zu schießenden Wettkämpfe die dafür zugelassene Waffe beantragen.

    Angesichts der momentanen Ereigmisse dürfte die Zeit wohl nicht mehr reichen…

    Illegel Waffen zu besorgen ist z.Z. praktisch unmöglich. Entweder ausverkauft oder

    extrem überteuert aufgrund der gestiegenen Nachfrage.

    Dazu kommt der derzeitige Lieferengpass mit allen Kalibergrößen die eine erfolgreiche

   „Mannstoppwirkung“ haben. Kein Scherz! Das bewaffnete Volk deckt sich ein.

    Was man aber machen kann ist folgendes:

    Völlig legal kann man Bögen und Armbrüste kaufen. Ein Bogen ist ein Sportgerät, egal wie

    stark er ist. Und für die Armbrust braucht man lediglich einen Altersnachweis.

    Und eine Armbrust ist schon ein gewichtiges Argument wenn es um das Leben geht.

    Hat auch den Vorteil nahezu geräuschlos zu sein.

    Empfehlung meinerseits:

    Modell Jaguar, erhältlich bei ASMC, 159€ für den schmalen Geldbeutel. Schießt erstklassig bis ca. 50m.

    Barnett Ghost 410 erhältlich bei Bogensportwelt, 1188€. O.k., ist teuer aber der garantierte Tod bis 100m.

    Es gibt sogar ein YouTube Video mit 200Yard- Treffern…, aber wenn Wind geht?

    Doch die Durchlagskraft ist wirklich beeindruckend. Weiß garnicht auf was ich schießen soll ohne daß es glatt durchbohrt wird.

    O.k., ja da wäre was, aber ich will jetzt nicht politisch unkorrekt werden…

   Wer sich einen Bogen zulegen möchte sollte sich über 2 Sachen im Klaren sein.

   1. Ein Compoundbogen hat zwar mächtig Bums und ist sehr Zielgenau, aber man sollte min. 800€ einplanen.

       O.k. es gibt billigere, aber wer billig kauft kauft zweimal. Und außerdem kann man im Wald bei einem

       Sehnenriss das gute Stück wegwerfen.

   2. Bei herkömmlichen Bögen (Lang- oder Recurvebögen) muss man: ÜBEN ÜBEN ÜBEN…

       Ist nicht ganz so einfach, glaube mir…

       Doch kann man eine gerissene Sehne schnell ersetzen!

2. Der Rucksack

    – 50 Liter könnte eng werden, lieber etwas größer wählen

    – Alternativ zum Zelt: Tarps. Nehmen weniger Platz weg und sind leichter.

      Gut, hat den Nachteil daß der Lagerbau etwas länger dauert.

    – Iso- Matte und Schlafsack: Auf Qualität achten. Leider sind z.Z. die meisten Qualitätsprodukte schwer erhältlich.

      Da bereitet sich wohl noch mehr Volk auf irgendwas vor…

    – Bw- Essgeschirr: KLAR! Unverwüstlich und praktisch. Alternativ: US- Essgeschirr wegen der Pfanne.

      Hat aber den Nachteil daß der Topf für die Suppe oder das Wasserabkochen fehlt.

    – Notfallnahrung: Gibt es im Weltnetz genug Angebote, reicht aber wirklich nur im Notfall.

    – Notangelset: Empfehlung von mir ganz klar www.Angelplatz.de. Da gibt es ALLES. Und sehr schnelle Lieferung.

      …das war der Werbeblock. Sorry, aber da habe ich wirklich eine gute Ausrüstung zusammenstellen können.

    – Seil…: Seil ist nicht Seil. Ich habe gute Erfahrung mit Reepschnur gemacht. Dehnung im Sturm nicht feststellbar.

      Ist relativ günstig und ist im Wald Gold wert. Leider nicht in Tarnfarbe erhältlich. Alternativ die Kommandoseile

      von ASMC.

    – Taschenlampe: Braucht man, aber auch Batterien! Deswegen Empfehlung: Kurbeltaschenlampe.

      Aber nicht die billigen Dinger für 1,99, denn dann ist schnell das Licht aus…

    – Feuerzeug: Alternativ weil es länger und öfter Feuer macht wäre ein Magnesium- Feuerstarter.

      Funktioniert einwandfrei mit ein wenig Übung und gutem Zundermaterial.

      Außerdem immer die guten alten Streichhölzer dabei haben plus einen Vorrat an ESBIT.

    – Messer und Machete: Klar, aber auf Qualität achten.

    – Nässeschutz: SEHR sinvoll, denn ein durchnässter Mensch kühlt 25mal schneller aus als ein Trockener.

    – Stiefel: Muß jeder für sich testen…

    – Thermokleidung: Kann viel Platz wegnehmen. Da gibt es auf dem Markt aber genug Auswahl.

    – Kompass: Ja, aber kein Billigteil das 10 Minuten zum einpendeln braucht. Im Bereich 40- 60€ kann man gute bekommen.

    – Funkgerät: Nicht schlecht, aber kann man auch mit einer anderen Gruppe Kommunizieren die andere Geräte hat?

      Nö. Und braucht auch Batterien, und die braucht es viele.

    – Benzin: Für was? O.k., für das Auto. Aber dann kannst Du auch den Rucksack wegwerfen, da Du im Auto für

      die Flucht in den Wald sowieso mehr Platz hast.

    – Solarladegerät: Habe ich auch. Zum Batterien aufladen. Geht auch für das Handy. Aber mit wem willst Du

      Kommunizieren? Ich schätze daß im Falle des Zusammenbruchs auch das Netz weg ist.

      Und zum Batterien aufladen braucht man direkte Sonneneinstrahlung und trotz dieser dauert es ewig.

      Es nimmt außerdem zuviel Platz im Rucksack weg, deshalb: Schön es zu haben, aber Priorität 3.

    – Spezielles: Wieso „zwinker“? Ich denke Du meinst Kondome. Die sind in vielen Survivel- Paketen zu

      finden. Die dienen der Wasseraufbewahrung.

      Außerdem: Wer nach dem Zusammenbruch und den damit verbundenen Verlusten Kondome zweckbestimmt

      benutzt, sollte wegen bewusster verhinderter Volksvermehrung und damit einhergehender

      Wehrkraftverminderung als Volksverräter abgeurteilt werden. 🙂

Ich habe alle diese Dinge auf meiner letzten Übung in der Lüneburger Heide getestet (8 Wochen Dauertest)

und denke daß meine Ausrüstung schon ganz gut ist. Allerdings muß ich auch zugeben daß ich ALLES getestet

habe, und dieses ALLES geht sehr weit über einen Rucksackinhalt hinaus. Wenn es losgeht werde ich einen

Kleintransporter benötigen…, naja, ist halt Prepperschicksal.

Ich will jetzt auch nicht alles auflisten, bleiben wir bei dem Rucksack.

Dir fehlt noch:

Wasserfilter, falls man kein Wasser abkochen kann, oder Chlortabletten

Trinkflasche

Salztabletten. Wird benötigt wenn man nur Regenwasser oder geschmolzenen Schnee zur Verfügung hat.

Desinfektionsmittel

Verbandsmaterial und Pflaster

Aspirin oder ähnliches

kleines Taschenmesser oder Swisstool

Survivelaxt / Säge

Essbesteck (Bw)

dünne Schnur (kann sehr wertvoll sein)

Panzerband oder Isolierband

Faltbare Wasserschüssel (muß nicht, kann aber hilfreich sein)

Tüten zur Aufbewahrung diverser Dinge

UCO Kerzenlampe oder Solar/ Kurbellampe

Hygieneartikel

Wechselwäsche (SEHR wichtig)

Und was alle vergessen, egal wie gut sie ausgerüstet sind:

Toilettenpapier.

Wenigstens bis man Alternativen gefunden hat…

So das wäre erst mal der Notrucksack.

Die angepriesenen Bücher sind wohl nicht schlecht, aber für echte Laien ist Literatur

garnichts wert. Die gehen trotz der Bücherkenntnisse innerhalb einer Woche ein.

Wer nie im Wald war, und als Kind unserer Wohlstandsgesellschaft mit Lieferheld.de

und McDoof über die Runden kommt, wird nach dem Zusammenbruch definitiv physisch

und vor allem psychisch an seine Grenzen kommen und schlichtweg sterben.

Liest sich jetzt recht unemotional, ist aber auch so beabsichtigt. Wer die Zeichen der Zeit

immer noch nicht verstanden hat und immer noch die Realität verweigert und auf die

immerwährende Glückseligkeit beim Supermarktshopping hofft, dem helfen keine Bücher.

Und wer jetzt erst anfängt sich mit diesen Dingen zu beschäftigen ist auch verloren!

Aber insgesamt bin ich Deiner Meinung. Lediglich mit den Bürgerwehren sehe ich schwarz.

Hoffentlich irre ich mich! Aber ich denke daß die Straße erst mal dem Mob gehören wird.

Und das wird böse, sehr böse. Kennst Du den Attlas der Wut?

Das ist eine Liste mit den Regionen in denen es am wahrscheinlichsten zum Aufstand

kommen wird. Ist auch kein Fake, diese Akte liegt im Kanzleramt.

Verdammt, so viel sollte es garnicht werden…, aber bei dem Thema…

Und bleibe an Sylvester den Großstädten fern, könnte „knallen“.

Gruß

Nordland_65

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